Spring Break – Teil 1 (Newcastle bis Hervey Bay)

Von , 23. September 2005 13:12

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Hier also der erste Reisebericht (klugerweise gleich mal zurückdatiert, da kann ich wenigstens so tun als würde ich die Berichte zeitnah verfassen):

Los ging es also am Donnerstag morgen um 8.30 Uhr Ortszeit – es standen ja auch nur lockere 900 Kilometer bis zum nächsten Nachmittag an. Dazu sollte ich vielleicht gleich einmal sagen, dass auf Australiens sogenannten Autobahnen eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 110 km/h gilt – wenn man Glück hat. Außerdem würden diese Straßen in Deutschland nicht mal als Bundesstraßen durchgehen.

Also ging es los, Stunde um Stunde auf dem Pacific Highway oder Highway No. 1 – dieser hat in ganz Australien zwar unterschiedliche Namen (weiter im Norden z.B. Bruce Highway), aber geht einmal komplett um den Kontinent drumherum. Mittagspause haben wir in Port Macquarie gemacht, wie so häufig in den nächsten 10 Tagen sollte es Hot Dogs vom BBQ geben. Sonst ist gar nicht so viel passiert am ersten Tag, abgesehen davon, dass ich mich zum ersten Mal als Fahrer mit Linksverkehr rumschlagen durfte, alles auch gar kein Problem, außer das ich regelmäßig den Scheibenwischer angemacht habe wenn ich blinken wollte. Abgesehen davon fuhr (und fährt) sich Jans Toyota ganz ordentlich, außer am Berg, dort zog die Kiste gar nicht an – wie sich dann zwei Wochen später in Cairns herausgestellt hat lag das daran, dass das Auto mit 3 statt 4 Zylindern fuhr wegen einer defekten Zündkerze.

Und dann haben wir in Coffs Harbour eine australische Institution besucht – „The Big Banana“. Naiv wie wir Touristen nun einmal sind, sind wir davon ausgegangen, dass es sich dabei um einen großen Felsen handelt, der rein zufällig wie eine übergroße Banane aussieht. Aber weit gefehlt, stattdessen handelt es sich um eine 12 Meter lange Pappmaché (oder ein ähnliches Material) Banane, die vor 40 Jahren gebaut wurde um Touristen anzulocken. V-Ö-L-L-I-G B-E-K-L-O-P-P-T, wenn man mich fragt. Und weil die Big Banana und der angeschlossene Souvenirshop so erfolgreich waren gibt es jetzt in ganz Australien irgendwelche Big Ananas, Big Mango etc. etc. etc. Unglaublich die Australier.

Für die Nacht war wie so häufig campen angesagt, also sind wir in Byron Bay auf einem Campingplatz direkt am Strand gelandet – „leider“ erst, nachdem das Büro schon geschlossen war und am nächsten Morgen sind wir so früh aufgebrochen, dass wir ganz vergessen haben zu bezahlen. Auf jeden Fall stand (trotz enormen Zeitdrucks) dann erst einmal ein Besuch am östlichsten Punkt des australischen Festlands an. Vom Leuchtturm und den von dort aus zu sehenden Delphinen gibt es natürlich Bilder in der Galerie, einfach auf das kleine Bild klickern.

Weiter ging es dann die restlichen 300 Kilometer nach Hervey Bay – Ausgangspunkt der Jeep-Safari auf Fraser Island. Um 15 Uhr war eigentlich Treffen angesagt, d.h. Treffen mit den Leuten, mit denen man sich später zu 11t in einen Jeep quetschen durfte und allgemeines Briefing, aber wir waren natürlich ungefähr 40 Minuten zu spät dran. Anschließend war Einkaufen eingesagt (Lebensmittel + Bier) und dann ging es auch schon relativ früh ins Bett, denn am nächsten Morgen sollte es ziemlich früh aus den Federn gehen. Aber mehr davon im zweiten Teil (inkl. VFL Osnabrück Fans, viel Sand und meiner kläglichen Versuche einen Jeep zu steuern).

Die Bilder vom gesamten Trip kann man sich aber schon einmal hier anschauen:

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